Studium Generale

Edouard Manet - "Vater" des Impressionismus



Edouard Manet, - „Vater“ des Impressionismus
Nur wenige Künstler haben so genial mit dem Pinsel umgehen können wie der Franzose Edouard Manet (1832-1883). Seine malerische Virtuosität fasziniert heute jeden Betrachter. Zu Lebzeiten stieß er, wie viele andere avantgardistische Künstlerkollegen, auf heftige Widerstände.
Ein besonderes Anliegen war ihm die direkte Wiedergabe des Sichtbaren, ohne jegliche Beschönigung. Dabei scheute er sich nicht vor provokanten Themen, die dann auch regelrechte Skandale auslösten, wie etwa „Das Frühstück im Grünen“ oder die „Olympia“. Während die jüngeren Impressionisten, wie auch sein Freund Claude Monet, fast nur Landschaften malten, war sein großes Thema der Mensch und das moderne Leben in der Großstadt. Sein Wahlspruch lautete: „Il faut être de son temps et faire ce qu´on voit.“ (Sinngemäß: Man muss in seiner Zeit leben und das malen, was man sieht.) Damit grenzte er sich von den Historienmalern ab, die das Publikum mit prächtigen Kostümszenen beeindruckten.
Eine große Ausstellung, die kurz nach seinem frühen Tod veranstaltet wurde, brachte ihm sehr schnell weltweite Anerkennung.

1 Abend, 28.02.2019,
Donnerstag, 19:30 - 21:00 Uhr
1 Termin(e)
Barbara Pfeuffer Studiendirektorin i. R., Studiendirektorin i. R.
A104
Haus der Kultur, Judengasse 3, 86720 Nördlingen, Raum 1, 2. OG
Kursgebühr:
7,00
 
Belegung: