Studium Generale

Wann ist ein Brauch ein Brauch? Nussmärtel, "Maskerle gehen" oder Maibaumstecken - unsere Rieser Bräuche als gelebte Kultur

Teil 2: Frühjahrs- und Sommerbräuche

Was "braucht" es denn, um eine Tätigkeit oder ein Erlebnis zu einem Brauch werden zu lassen? Und welche Bräuche gibt es überhaupt bei uns im Ries?
in den beiden interaktiven Vorträgen wird diesen Fragen nachgegangen, nach den historischen Wurzeln des jeweiligen Brauchs gesucht und dann natürlich diskutiert, wie die Umsetzung aktuell im 21. Jh. aussieht. Kommt bei Euch der Nussmärtel oder doch der Nikolaus? Wer steckt denn noch Maibäume und hat man das vor 50 Jahren auch schon so gemacht? Gerade solche Fragen zeigen, dass Brauchtum ganz und gar nicht verstaubt ist. Beide Vorträge werden erst durch die Diskussion der Teilnehmenden zu etwas Besonderem, deswegen freut sich die Kursleiterin auf ein bunt gemischtes Publikum jeden Alters.
Teil 1 beschäftigt sich mit Herbst- und Winterbräuchen, beispielsweise rund um das Erntedankfest, St. Martin und das viel diskutierte Halloween. Aber auch die Weihnachtszeit bietet jede Menge Stoff.

Teil 2 der Reihe setzt den Schwerpunkt auf Frühjahrs- und Sommerbräuche, die in der Faschingszeit, rund um das Maibaumfest oder bei Sonnwendfeiern zu finden sind.

1 Abend, 02.04.2020,
Donnerstag, 19:30 - 21:00 Uhr
1 Termin(e)
Theresa Ulbricht, B.A. Kulturgeschichte
A106
Haus der Kultur, Judengasse 3, 86720 Nördlingen, Raum 2, 2. OG
Kursgebühr:
5,00
 
Belegung: